An die Hitze hier in Sri lanka hab ich mich bis jetzt noch nicht wirklich gewoehnt. Ist ja auch kein Wunder, nachdem wir ja noch nicht mal Anfaenge von Fruehling hatten, als ich die Schweiz verlassen habe.
Tagsueber, v.a. wenn ich viel mit dem Auto unterwegs bin oder zumindest eine „bucket shower“ – sprich Eimer mit kaltem Wasser ueber den Kopf – in der Naehe habe, geht es ja noch. Aber nachts schlafen ist schon ein bisschen schwieriger. Nicht nur, dass ich die Spinnen und die Kakalaken (hab noch nie so grosse gesehen) um mich herum irgendwie vergessen muss und mich mittelerweile auch daran gewoehnt habem mit kleinen Geckos an der Wand zu schlafen. Viel schlimmer sind neben der unertraeglichen Waerme diese daemlichen Mosquitonetze.
Erstens ist es darunter noch stickiger. Dann haben sie immer Loecher. Und zu guter letzt muss man sie auch noch richtig aufspannen, damit man ueberhaupt darunter platz findet. Eigentlich spannt man sie ja ums bett rum, aber da die Betten hier in der Regel eine Nummer zu klein fuer mich sind, komme ich immer mindestens mit den Fuessen an die Mosquitonetze. Nutzen tun sie dann nicht mehr wirklich viel, weil stichfest sind sie ja nicht. Letzte Nacht hab ich gedacht, ich bin besonders schlau und habe das Netz schoen mit leeren und volen Wasserflaschen und allem was ich so hatte im Bett abgestuetzt. Da ich uebersehen hatte, dass das Netz nicht mehr den Boden beruehrt hat, hatte ich heute morgen inklusive einem Stich in der Lippe (!) noch weiter zwoelf oder dreizehn.
Aber das werde ich auch noch lernen…